Neues aus der Steuerlandschaft

Das Wichtigste fassen wir hier kurz und prägnant für Sie zusammen. Wir wünschen Ihnen eine aufschlussreiche Lektüre! 
Für mehr Übersicht – nutzen Sie den Filter:

Privatpersonen

Kauf einer vermieteten Immobilie:
Bei streitiger Grundstücksbewertung ist der Gutachter gefragt

14.12.2020
Wenn der Preis von Grund und Gebäude im Kaufvertrag klar definiert ist, dürfen Finanzamt oder Finanzgericht die Aufteilung nicht anhand der Arbeitshilfe des Bundesfinanzministeriums verändern. Dies gilt auch, dann wenn wirtschaftliche Zweifel bestehen. Vielmehr ist in dem Fall ein Gutachter zu bestellen.

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Unternehmer

Umsatzsteuer im EU-Ausland:
Frist für Rückvergütung wurde bis 31.12. verlängert

07.12.2020
Wer als Unternehmer beruflich im EU-Ausland war, kann sich die dort gezahlte Umsatzsteuer zurückholen. Dafür gibt es das Vorsteuer-Rückvergütungsverfahren, dessen Frist jetzt Corona bedingt verlängert wurde. Statt bis zum 30. September sind Belege aus dem Jahr 2019 nun erst bis 31. Dezember einzureichen.

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Privatpersonen

Gewinn fürs Ferienobjekt:
Inventar darf beim Verkauf nicht besteuert werden

30.11.2020
Wer sein Feriendomizil vor Ablauf der Zehnjahresfrist privat veräußert, muss auf den Gewinn Steuern bezahlen. Dies gilt jedoch nicht für Einrichtungsstücke, die an den Nacheigentümer gleich noch mit verkauft werden. Sofern deren Kostenanteil sauber nachgewiesen wird, ist er von der Besteuerung ausgenommen.

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Privatpersonen

Änderungen am Testament:
Ohne eigene Unterschrift keine Gültigkeit

23.11.2020
Wer sein bereits verfasstes Testament noch einmal ändern möchte, braucht dazu nicht unbedingt das Original. Auch auf der Kopie des Dokuments lässt sich der letzte Wille umformulieren. Wichtig ist allerdings, dass die Unterschrift des Erblassers dabei nicht vergessen wird. Dies zeigt ein Urteil des OLG Köln.

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Privatpersonen

Aktuelles zum Baukindergeld:
Förderzeitraum wird um drei Monate verlängert

16.11.2020
Damit Familien das Baukindergeld nutzen können, müssen die Anträge eigentlich bis Jahresende gestellt werden. Aufgrund der Corona Pandemie hat die Bundesregierung diese Frist nun bis 31.3.2021 verlängert. Die nötigen Dokumente liegen den Antragstellern nämlich oft nicht rechtzeitig vor.

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Unternehmer

Nachträgliche Rechnungskorrektur:
Änderungen wirken auf das Erstausstellungsdatum zurück

09.11.2020
Das Bundesfinanzministerium hat kürzlich Stellung genommen zu den Folgen einer nachträglichen Rechnungskorrektur. Nach geltendem Recht sind auch bis kurz vor Ende einer finanzgerichtlichen Verhandlung noch Änderungen möglich, die dann Rückwirkung auf das ursprüngliche Ausstellungsdatum haben.

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Erkrankung während der Ausbildung:
Kindergeld läuft auch bei unbestimmter Dauer weiter

02.11.2020
Wenn ein volljähriges Kind noch in der Ausbildung ist, erhalten die Eltern bis zum Abschluss weiterhin Kindergeld. Das gilt auch dann, wenn während dieser Zeit eine länger währende Erkrankung eintritt. Voraussetzung dafür ist, dass der Wunsch nach einer Fortsetzung weiterhin besteht.

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Unternehmer

Steuermodell für Immobilienunternehmen:
Gewerbesteuer sparen durch erweiterte Grundstückskürzung

26.10.2020
Durch erweiterte Grundstückskürzung können Unternehmen von der Gewerbesteuer entlastet werden. Voraussetzung ist, dass sie nur ihre eigenen Immobilien nutzen und verwalten. Damit das Finanzamt das Steuerprivileg auch wirklich anerkennt, muss man allerdings die Regeln für Nebeneinkünfte kennen.

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Unternehmer

Renovierung des Home-Office:
Vorsteuerabzug gilt auch für die Bürotoilette

19.10.2020
Das Thema Home-Office ist während Corona aktueller denn je. Interessant ist für Arbeitnehmer, dass sich eine Einliegerwohnung als Büro an den Arbeitgeber vermieten lässt. Bei einer Renovierung kann die Umsatzsteuer auf der Rechnung dann als Vorsteuer ausgewiesen werden – auch die Kosten fürs WC.

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Privatpersonen

Prämien für die Gesundheitsvorsorge:
Darf der Bonus den Sonderausgabenabzug mindern?

12.10.2020
Gesundheitsbewusstes Verhalten wird von Krankenkassen gerne mit Boni honoriert. Darin sehen die Finanzämter allerdings oft eine Beitragsrückerstattung, die steuerlich abzugsfähige Krankenversicherungskosten schmälert. Wie damit nun wirklich umzugehen ist, hat der Bundesfinanzhof in einem Urteil geklärt.

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